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Kelter wieder Talk-Show-Bühne am 14.09.2017

2. Markgröninger Kelter-Talk bei voll besetztem Saal
Am 14. September lud der Verein Markgröningen aktiv in Zusammenarbeit mit der Kellerei Lembergerland, dem Musikverein Markgröningen sowie der Wirtschaftsförderung der Stadt zum zweiten Kelter-Talk. Rund 170 Gäste waren in die herbstlich geschmückte Kelter gekommen, um „Fruchtsaft-Chef“ Albrecht Kumpf, „Glücksgöttin“ Dagmar Keiser-Sachse und die Württembergische Weinkönigin Andrea Ritz zu erleben. Wolfgang Milde, der ehemalige Schäferlaufsprecher, führte wie im vergangenen Jahr bei der Kelter-Talk-Premiere durch den Abend und fühlte den Interviewpartnern - mitunter augenzwinkernd - auf den Zahn. Der Musikverein Markgröningen verwöhnte die zahlreichen, gut gelaunten Gäste mit Wurstsalat und Kelterplatte, und Lembergerland schenkte die passenden Weine aus. In den Interviewpausen sorgte eine kleine Besetzung des Musikvereins unter der Leitung von Georg ter Voert für die perfekte musikalische Untermalung.

Saft aus baden-württembergischen Streuobst seit 1898
Als ersten Talkgast begrüßte Wolfgang Milde Albrecht Kumpf auf der Bühne, den Geschäftsführenden Gesellschafter des gleichnamigen Saftherstellers und Urenkel des Firmengründers. Mit 60 Mitarbeitern produziert das Markgröninger Unternehmen Säfte aus den Früchten baden-württembergischer Streuobstwiesen. 90 Prozent davon sind Äpfel, gefolgt von Birnen - aber auch Johannisbeeren, Sauerkirschen, Rhabarber und sogar Erdbeeren werden verarbeitet. Seit Kurzem nicht mehr nur zu Säften, sondern auch zu „Schwäbisch Rosé“, einem prickelnden Apfel-Birnen-Secco mit Johannisbeeren, den alle Gäste an dem Abend als Aperitif probieren konnten. Kumpf setzt komplett auf Regionalität. Auch wenn die Säfte dadurch ein paar Cent teurer werden. „Aber Streuobstwiesen sind nun mal schwieriger zu bewirtschaften als Apfelplantagen“, so der „Fruchtsaft-Chef“. Auch die Pressrückstände werden verwertet. Der so genannte Trester wird getrocknet und dient als Grundstoff für die Herstellung von Apfelpektin.

Deutlich geringere Erntemengen in diesem Jahr
Durch die späten Nachtfröste im April fällt die Obsternte in diesem Jahr deutlich geringer aus. Das wirkt sich nicht nur auf die Produktion bei Kumpf aus. Auch die Wengerter spüren die Folgen der Frostschäden. Christian Kaiser, Geschäftsführer der Kellerei Lembergerland und damit Hausherr der Kelter, , möchte trotzdem nicht „jedes Oechsle ins Fass jammern.“ Die Mengen seien zwar deutlich geringer, aber man erwarte einen guten Jahrgang.

Das Glück kommt aus Markgröningen
Dagmar Keiser-Sachse, die geschäftsführende Gesellschafterin des Lose-Herstellers Wolf & Appenzeller, kam als dritter Talkgast auf die Bühne. Ob er sie als „Glücksgöttin“ begrüßen dürfe, fragte Wolfgang Milde. „Sehr gerne“, meinte sie - denn sie wurde beim Einkaufen schon mal mit „Sie sind doch die Frau mit den vielen Nieten“ angesprochen, und „Glücksgöttin“ gefalle ihr wesentlich besser. Dagmar Keiser-Sachses Großvater hatte 1928 eine Loswickelmaschine erfunden und das Unternehmen gegründet. Mit einem Marktanteil von 100 Prozent (!) ist Wolf & Appenzeller nach wie vor Marktführer in Europa im Bereich Röllchenlose. Seit 1995 befindet sich der Firmensitz in Markgröningen. „Wir haben hier gute Rahmenbedingungen vorgefunden und fühlen uns sehr gut aufgehoben“, erklärte Dagmar Keiser-Sachse. Zu schaffen macht dem Unternehmen aber der Fachkräftemangel - besonders im technischen Bereich.

Immer ein paar flache Schuhe als Reserve
Den krönenden Abschluss der Talkrunden bildete die Württembergische Weinkönigin Andrea Ritz. Für die quirlige Markgröningerin war der Kelter-Talk einer der letzten von über 100 Terminen ihrer Amtszeit. Schon bald gibt sie die Württemberger Weinkrone an ihre Nachfolgerin weiter. Sie selbst nimmt am 23. September in Neustadt an der Weinstraße am Vorentscheid zur Wahl der Deutschen Weinkönigin 2017 teil. Welchen Tipp sie für ihre Nachfolgerin in Württemberg parat hätte, wollte Wolfgang Milde von ihr wissen. „Auf jeden Fall immer ein paar flache Schuhe als Reserve dabeihaben“, sagte sie lachend.

Fünf glückliche Gewinner zum Schluss
Wenn bei einem Kelter-Talk Glückslose aus Markgröningen eine Rolle spielen, darf eine Verlosung natürlich nicht fehlen. Und so wurde es am Ende der Veranstaltung nochmals spannend, als Albrecht Kumpf, Dagmar Keiser-Sachse, Andrea Ritz und Christian Kaiser in die Lostrommel griffen. Fünf Gewinner durften sich über Gutscheine von Kumpf und Lembergerland, ein Weinpräsent von Andrea Ritz, eine Reisetasche von Wolf & Appenzeller sowie Karten für den nächsten Markgröninger Abendspaziergang freuen.

Noch zwei Höhepunkte in diesem Jahr
2017 stehen noch zwei Veranstaltungen des Vereins Markgröningen aktiv auf dem Programm: der 27. Abendspaziergang am 10. November und der Filmklassiker „Die Feuerzangenbowle“ als Open-Air-Kino auf dem Markgröninger Marktplatz am 7. Dezember. Impressionen, Infos und Termine zu allen Aktivitäten und Veranstaltungen unseres Vereins finden Sie im Internet unter www.markgroeningen-aktiv.de und auf unserer Facebookseite.


Die Kelter als Talk–Saal am 21. September 2016

MARKGRÖNINGEN aktiv! setzt erneut ein Ausrufezeichen
Begonnen hatte alles mit den Abendspaziergängen. Initiator Wolfgang Milde und Vereinsvorsitzender Axel Rolla trafen ins Schwarze, und wesentlich ist auch die enge Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsförderer der Stadt. Die informativen, kurzweiligen und geselligen Freitagabende wurden immer beliebter und hatten bei vielen einen festen Platz im Kalender. Dieses Interesse griffen Markgröninger Gastronomen auf und organisierten zusammen mit Markgröningen aktiv! die Marktplatz-Abende, ein After-Work-Angebot mit Wein, kulinarischen Köstlichkeiten und chilliger Musik. Auch dieser Event wurde ein voller Erfolg. Doch die Erfolgsstory setzt sich fort.

Hatte die Lacher auf seiner Seite: Otto Beck

Hatte die Lacher auf seiner Seite: Otto Beck (rechts)

Drei besondere Persönlichkeiten
Am vergangenen Mittwochabend kam es zu einer neuen Premiere. Der ehemalige Schäferlaufsprecher Wolfgang Milde lud in die Kelter ein. Drei besondere Persönlichkeiten standen auf dem Programm: Nikolaus Prinz von Ratibor, den der „Adel verpflichtet“, Birgit Werner Walz, „eine Frau in einer Männerdomäne“ und Otto Beck, der „Ur-Markgröninger“.
Vor Beginn der Veranstaltung konnten sich die 150 Gäste an leckeren, herzhaften Vespertellern stärken. Der Musikverein sorgte für’s Musikalische und auch für das leibliche Wohl. Gute Weine schenkte dazu der Hausherr „Lembergerland“ aus. So ließ man sich`s schmecken … und war gespannt auf das, was kommen würde. Selbst Bürgermeister Rudolf Kürner mischte sich unter die Gäste.
Nikolaus Prinz von Ratibor und Corvey stand als erster vor dem interessierten Publikum. Schon die Frage nach der richtigen Anrede ließ viele Gäste aufmerken. „Prinz Ratibor“ könne man ihn korrekt ansprechen, meinte dieser. Selbstverständlich verpflichte die vornehme Herkunft auch. Das Credo des Prinzen ist daher, aus dem Vergangenen zu lernen, für die Gegenwart zu arbeiten und die Zukunft zu planen. Nachhaltigkeit sei für ihn ein entscheidender Wert, um die nächste Generation stark zu machen. Die Leidenschaft für Tiere und sein Herzenswunsch, das Anwesen in Unterriexingen der nächsten Generation als Kulturdenkmal weiterzugeben, verbanden sich. So kam es vor 20 Jahren zur Eröffnung des royalen Hundehotels. Aktuell verbringen in der Sommerzeit 20 bis 30 Tiere auf dem Gelände. Das ist auch das besonders Attraktive am Angebot des Geschäftsführers: „Hunde lieben Hunderudel“. In den 40 000 Quadratmetern rund um das Schloss finden die Tiere ein wahres Hundeparadies. Die 40 Zimmer im Schloss tragen natürlich dazu bei, dass es immer etwas zu tun gibt. Auf Wolfgang Mildes schelmische Nachfrage, ob denn auch ein Schlossgespenst dort wohne, stellte Prinz Ratibor seine Familienehre heraus und meinte: „Der gute Geist im Haus ist meine Mutter!“
Nach so vielen Informationen konnten die Gäste in der Kelter sich nun auf musikalische Leckerbissen freuen, angekündigt von Co-Schäferlaufsprecherin Christiane Liebing.

Wunsch der Schussrunde: Innenstadt beleben!

Wunsch der Schussrunde: Innenstadt beleben!

Frauenquote in Führungspositionen?
Der zweite Talkgast, Birgit Werner-Walz, die „Frau in einer Männerdomäne“, ist Geschäftsführende Gesellschafterin bei Benseler Oberflächentechnik. Moderator Wolfgang Milde brachte die Produktpalette für seine interessierten Zuhörer gleich auf den Punkt: „Ihr Haus lebt vom Oberflächlichen.“ Tatsächlich betreibt Benseler Wertschöpfung an Teilen des Kunden. Die Dienstleistung besteht darin, Beschichtungen nach Wunsch auf Metall aufzutragen.
Stolz berichtete Birgit Werner-Walz, dass aktuell 1000 Mitarbeiter an acht Standorten in Deutschland, der Schweiz und Tschechien für Benseler arbeiten. Die Zentrale in Markgröningen beschäftigt allein 230 Personen. Das soll auch so bleiben. Dies ist für die Geschäftsführende Gesellschafterin keine Frage. Sie weiß, wo sie in 10 Jahren stehen will.
Die Mutter dreier Kinder fühlt sich in ihrer Rolle wohl. Eine Frauenquote in Führungspositionen sieht sie nicht erforderlich. Dennoch glaubt sie, die Mischung der Geschlechter tut in der Arbeitswelt gut: „Jeder schaut auf etwas anderes. Eine Frau hat einen anderen Blick.“ Am Ende schloss sich Birgit Werner-Walz ihrem Vorredner Prinz Ratibor an. Nachhaltigkeit habe für sie die Bedeutung, sich verantwortlich für etwas zu fühlen und der nächsten Generation etwas weiterzugeben.
Da kam Frank Sinatras Titel „I did it my way“ genau passend.

Die Kelter: ein idealer Festraum

Die Kelter: ein idealer Festraum

Kabarettreif: Ur-Markgröninger Otto Beck
„Ein guter Schluss ziert alles.“ Otto Beck traf ins Herz der „alten Markgröninger“. Unter vielen „Ach, ja!“ und „Stimmt!“ erzählte das Markgröninger Original von der Zeit, als der Marktplatz noch Mittelpunkt des städtischen Lebens war. Viele der Gäste erinnerten sich an die Ärztin Dr. Marie Umbach und ihren VW. Sie sei dafür verantwortlich, dass Otto Beck durch einen Kaiserschnitt ebenfalls von „nobler“ Geburt sei. Dieser schielte dabei verstohlen zu Prinz Ratibor. Er sehe die Veränderungen der letzten Zeit auch besonders deutlich. Der Bereich innerhalb der Stadtmauer habe nach seiner Einschätzung an Bedeutung verloren. Früher fand hier das Leben statt. Es gab kaum Fluktuation. Durch die Erweiterung des Ortes über verschiedene Wohngebiete sei die Stadtmauer, so Beck, auch gedanklich gefallen. Der Einzelhandel folgte diesem Trend und suchte dezentral die neuen Kunden.
Otto Beck selbst kann aktuell dieser Tendenz entgegenwirken. Ende des Jahres übergibt er seine Buchhandlung in jüngere Hände. Mit Barbara Löhnert hat er eine Nachfolgerin gefunden, die dem Leben am Marktplatz neue Impulse geben kann - mit ihrer eigenen Art. Talkmaster Wolfgang Milde regte den angehenden Rentner zu einer neuen Tätigkeit an. Niemand anderes als er könne einen Beststeller über Markgröningen und die Markgröninger schreiben.

Fröhliche Gespräche: Prinz Ratibor (rechts) mit Moderator Wolfgang Milde

Fröhliche Gespräche: Prinz Ratibor (rechts) mit Moderator Wolfgang Milde

Nächster Event: „Die Feuerzangenbowle“ am 8.12.
Beim Grand Finale standen dann alle drei Gesprächsteilnehmer nochmals zusammen der Bühne. Alle äußerten einen Wunsch und fanden eine gemeinsame Stimme: Die Belebung der Innenstadt sei ein wichtiges Anliegen, das man ernst nehmen müsse. Raum für Begegnungen zu schaffen sei wichtig, auch um den Einzelhandel im mittelalterlichen Ortskern zu fördern.
„Ein rollender Kiesel setzt kein Moos an“, schloss Wolfgang Milde den Abend. Der nächste Event steht für den Verein Markgröningen aktiv! bereits fest: Heinz Rühmann wurde geladen! Am 8. Dezember wird der Film „Die Feuerzangenbowle“ auf dem Marktplatz gezeigt. Und so gibt es ihn wieder, einen Hauch After Work mit Winterzauber und echter Feuerzangenbowle.
Der erste Kelter-Talk war ein voller Erfolg. Beschenkt wurden alle Zuhörer mit einer interessanten, unterhaltsamen und zum Nachdenken anregenden Mischung aus Worten, Wein und Musik.
Markgröningen aktiv!, der Musikverein und Lembergerland planen bereits eine Fortsetzung im kommenden Jahr. Wer Wortwitz, Gaumenschmaus und gute Musik liebt, sollte unbedingt dabei sein.



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